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Ortsteil Rohnstedt

Rohnstedt befindet sich im Südwesten der Landgemeinde Greußen und zählt mit seinen ca. 140 Einwohnern zu den kleineren Ortsteilen. Der Ort ist ein typisches Straßendorf und erstmals im Jahr 979 urkundlich erwähnt worden. Landschaftlich prägen den Ortsrand eine Vielzahl von Obstbäumen und Streuobstwiesen, die sich wie ein Gürtel um den Ortskern legen. Bei guter Sicht kann man im Norden die Hainleite mit Possenturm und die Schmücke und in südlicher Richtung den Großen Inselsberg erkennen.

 

Im Osten befinden sich zwei kleinere Waldungen, das Ober- und Untergroll. Hier sind die Laubholzarten Eiche, Buche, Robinie, Esche und Ahorn angesiedelt. Vom nördlichen Ortsrand ausgehend erstreckt sich ein ca. 5 km langer Rundwanderweg über die Alte Bahnhofstraße, das Obergroll, das Untergroll und einem Wanderpfad zum südlichen Ortsrand zurück.

 

In diesem ortsnahen Waldstück findet traditionell jedes Jahr eine Woche vor Pfingsten das Grollfest statt. Das ist für die Einwohner Rohnstedts und der umliegenden Orte immer ein Grund, sich auf den Weg ins Obergroll zu machen, um bei Blasmusik, Kaffee und Kuchen und Thüringer Rostbratwurst einen geselligen Nachmittag zu verbringen.

 

Eine weitere lange Tradition hat das Feuerlöschwesen. Belege hierfür sind die älteste und noch einsatzfähige Handdruckspritze aus dem Jahr 1819 und die selbstansaugende Gespannspritze mit Doppelkolben und Druckbehälter aus dem Jahr 1886. Durch die Initiative des Feuerwehrvereins Rohnstedt e.V. kommt die alte Feuerwehrtechnik oft bei historischen Umzügen zu Dorf- und Stadtfesten und Thüringentagen als beliebtes Schaubild zum Einsatz.

 

Charakteristisch für Rohnstedt sind eine Vielzahl von ehrenamtlich tätigen Einwohnern. Durch ihr Mitwirken ist es möglich, viele kleine Attraktionen für die Bevölkerung zu schaffen bzw. ins Leben zu rufen. So entstand in den letzten Jahren ein Kinderspielplatz mit vielen tollen Spielgeräten, wie einer Nestschaukel, einem Kletterturm, einer Seilbahn u. v. m.

 

Weiterhin hat unser Heimatmuseum seit einigen Jahren seine Türen für Interessenten geöffnet. Wer eine kleine Zeitreise in das frühere Leben Rohnstedts machen möchte, ist herzlich willkommen. Exponate verschiedenster Handwerksberufe oder Dinge des alltäglichen Lebens sind hier ausgestellt und können nicht nur angesehen, sondern auch angefasst werden.

 

Auch die wahrscheinlich kleinste Bibliothek der Landgemeinde Greußen in Form einer alten Telefonzelle ist in Rohnstedt zu finden. Unter dem Motto „Bring eins und nimm eins“ kann man Bücher verschiedenster Art ausleihen bzw. tauschen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die St. Gotthardt Kirche. Sie wurde im Jahr 1693 erbaut. Der Turm aus dem Jahr 1727 trägt eine barocke Zwiebelhaube. Die drei Bronzeglocken aus den Jahren 1739, 1850 und 1856 mussten im Ersten Weltkrieg für Kriegszwecke abgegeben werden. Sie wurden 1920 durch drei Stahlgussglocken ersetzt. In den Jahren 1987 bis 1992 wurde die Kirche im Inneren grundlegend saniert.

 

Das Kriegsdenkmal zu Ehren der gefallenen Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges liegt im Südwesten des Ortes. Durch eine Spendenaktion konnte dieses im Jahr 2010 restauriert werden. Wie man sieht, ist Rohnstedt sicher eines der kleinsten Ortsteile der Landgemeinde Greußen, doch es lohnt sich, auf Entdeckungsreise zu gehen…

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